Der Name des Calcits wird aufgrund seines hohen Kalkgehaltes vom Kalkstein abgeleitet. In der Medizin ist der Calcit wegen seines hohen Kalziumgehaltes von großer Bedeutung bei der Herstellung von vielen Medikamenten.

Der Calcit besticht zur sein Formenreichtum und durch seine eindrucksvollen Farben. Indianische Völker aus Mexiko glaubten, dass der Stein so viel Sonnenlicht aufnehmen kann, dass er des Nachts immer noch strahlt und so die Bösen Geister vertreiben kann.

Die Wikinger haben ihn genutzt, um auf den Weltmeeren zu navigieren. Der Calcit hat ihnen dabei geholfen, durch seine Eigenschaft Sonnenlicht in Abhängigkeit zum Stand der Sonne zu berechnen.

Synonyme für Calcit

Andrododamas, Alm, Doppelspalt, Perlmuttspat, Reichit, Seekreide, Rautenspat, Brennender Stein, Spat

Das Vorkommen des Calcits

Der Calcit ist auf der ganzen Welt weit verbreitet. Er zählt sogar zu den häufigsten Mineralien in der Erdkruste. Vorkommen finden sich vor allem in der Schwäbischen Alb, in den Schweizer Kalkalpen und im Fränkischen Jura. Außerdem gibt es Ablagerungen auf Rügen, in Island, in den Kreidefelsen von Dover und den Sinterterrassen in der Türkei.

Edlere Abspaltungen des Calcits wie der Orangencalcit, der Citroncalcit, der grüne Calcit und der blaue Calcit finden sich in kleinen Gebieten in Mexiko. In Peru ist der rosa Manganolcit zu finden.

Entstehung des Calcits

Der Calcit entsteht in flachen Meeresbecken oder Seen durch die Verdunstung von kalkreichem Wasser. Außerdem entsteht Calcit in Form von Tropfsteinen, wenn durch kohlenstoffdioxidhaltiges Wasser Kalk aus karbonhaltigen Ausgangsgesteinen gelöst wird und durch Spalten und Hohlräume im Gestein sickert.

Calcit ist auch Bestandteil vieler weiterer Edelsteine wie, Lapislazuli, Dolomit, Travertin und weiteren Mineralien.

Eigenschaften des Calcits

Eine der herausragenden physikalischen Eigenschaften des Calcit ist, dass er eine besonders hohe Doppelbrechung hat. Betrachtet man einen Gegenstand aus einem bestimmten Blickwinkel durch einen klaren Calcit, so sieht man den Gegenstand doppelt. Daher trägt er auch den Namen „Doppelspalt“.

Seine Dichte beträgt zwischen 2,6 und 2,8 g/cm3. Betrachtet man den Calcit unter UV-Licht, kann er je nach Herkunft gelb, blau oder rot fluoreszieren. Da der Calcit ein relativ weicher Stein ist, ist er nicht unbedingt witterungsbeständig. Bei saurem Wasser und in verdünnten Säuren kann er sich ganz auflösen.

Der Calcit kommt in unterschiedlichsten Farben vor. Am meisten verbreitet ist jedoch der gelbe bis gelbbraune Calcit. In seiner reinen Form ist er jedoch farblos. So ist er in der Natur allerdings ausgesprochen selten. Seine verschiedenen Farben hat er Ionen von Metallen zu verdanken, die Calcium-Ionen ersetzen. Eisen führt zu einer rötlichen Färbung, Zink zu einer gräulich-weißen Färbung, Cobalt zu rosa Tönen und Mangan verleiht ihm einen lila Ton. Grüne Färbungen werden erzeugt, wenn im Calcit etwas Malachit enthalten ist. Selten sind blaue Färbungen. Diese entstehen durch Strahlung radioaktiver Minerale.

Wirkungen des Calcits

Die Wirkungen des Calcits als Heilstein

Wie die meisten Steine hat auch der Calcit heilende Wirkungen. Aufgrund seines hohen Kalziumgehalts wird er zur Stabilisierung des Knochengerüstes, des Knochenmarkes und der Gelenke genutzt. So wird er beispielsweise auch bei Knie- und Meniskusbeschwerden empfohlen. Er unterstützt den Körper bei der Genesung von Bandscheibenproblemen und Knochenoperationen. Auch soll er Knochenerkrankungen vorbeugen.

Außerdem wird dem Calcit eine beruhigende Wirkung nachgesagt. Er verspricht ruhige Nächte, soll vor Alpträumen und Mondsüchtigkeit bewahren.

Wirkungen auf Seele und Gefühle

Der Calcit soll seinem Träger helfen, umsichtig zu reagieren und Situationen intuitiv richtig einzuschätzen. Er verhilft zu Standhaftigkeit und Selbstvertrauen. Außerdem hilft er, schwierige Situationen zu überwinden.

Wirkungen für den reinen Geist

Menschen die ihren positiven Glauben verloren haben und kleinen Kindern, hilft er bei der Entwicklung.

Verwendungen des Calcits

Bei Knochenproblemen und Bandscheibenleiden soll Calcit-Wasser getrunken werden. So sollen knochenbildende Kalksalze gebildet werden, die das Knochengerüst schützen.

Nach Knieoperationen, bei Meniskusbeschwerden und Knieproblemen kann das Knie mit Calcit-Wasser eingerieben werden. Alternativ oder auch ergänzend kann eine Calcitscheibe auf die betroffene Stelle gelegt werden.

Leidet man unter Albträumen und Mondsüchtigkeit, sollte der Stein unter das Kopfkissen gelegt werden.

Um die Wirkungen auf die Seele und den Geist zu intensivieren, sollte der Calcit tagsüber an einer Kette oder einem Ring getragen werden. Auch Schlüsselanhänger eignen sich zur Verwendung der Betrachtung.

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