Die Bedeutung des Goldes ist vielfältig – vor allem in der führen Kupferzeit, in der es erstmals nachgewiesen wurde, gab es schon erste Versuche, es zu bearbeiten, was sich bis heute gehalten hat. Vergoldungen sind bei Kunstgegenständen ebenso verbreitet wie Gold als Schmuckmetall. Außerdem hat/hatte das Gold – besonders früher- eine Bezahlfunktion und wird noch heute als Gegenwert für Waren und Leistungen anerkannt. Ebenso war Gold aber auch der Grund für viele Kriege und Eroberungen in der Neuzeit, da der Goldreichtum lockte.

Der Name geht sehr wahrscheinlich auf die indogermanische Sprache zurück und bedeutet so viel wie „glänzend“ oder „gelb“.


Synonyme für Gold

Es sind keine Synonyme für Gold bekannt, vielmehr dient „Gold“ als Bezeichnung für wertvolle Dinge, wird also selbst als eine Art Synonyme benutzt. Beispiele dafür sind „schwarzes Gold“ für Erdöl oder „weißes Gold“ für Porzellan.

Das Vorkommen des Goldes

Pro 1000 Tonnen Gesteins werden etwa 4 Gramm Gold gefunden. Allerdings kann das schwanken, in reichen Gegenden werden auch pro Tonne mehrere Gramm abgebaut. Meist kommt es als Golderz vor, und zwar zu fast der Hälfte der gesamten Weltproduktion in China, Australien, den USA, Russland und Südafrika. In Südafrika wird rund 4 Kilometer unter der Erdoberfläche nach dem Gold gegraben. Andererseits wird Gold mitunter auch dadurch gewonnen, dass andere Metalle wie Nickel, Kupfer und Ähnliche von Verunreinigungen befreit werden, die wiederum zum Teil Gold enthalten.

In Europa gibt es nur unbedeutende Fundstellen. Hier sind Finnland und Schweden zu nennen, wobei die größten europäischen Vorkommen in Rumänien zu finden sind. In stillgelegten Goldminen Bulgariens finden derzeit wieder Erkundungen statt, ob sich eine Wiederaufnahme der Förderung lohnen würde. Weltweit gesehen ist das Vorkommen von Gold eher selten.

Experten gehen davon aus, dass rund 170.000 Tonnen Gold weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen gefördert wurden.

Das Gold kommt eher in Form von Partikeln im Gestein vor, nur selten als größere Nuggets oder Ablagerungen. Deshalb ist die Gewinnung des Goldes nicht einfach – es müssen große Gesteinsmengen bewegt werden, um das Gold dann nach Zerkleinerung des Gesteins zu finden und gewinnen zu können.

Entstehung des Goldes

Das Gold, dass heute auf der Erde gefunden wird, ist bei dem Supernova-Kernkollaps des Sonnenvorgängers unter Energieaufnahme entstanden. Zwar ist das Gold wegen seiner hohen Dichte in den Erdkern gewandert, aber einige Vorkommen haben sich bei der Krustenbildung der Erde auf deren Oberfläche abgesetzt oder sind durch Vulkanausbrüche wieder nach oben gelangt.

Die Reinheit wird heute in Karat angegeben. 24 Karat entsprechen purem Gold. Üblich ist außerdem die Stempelung von Gold, wobei Promille-Angaben gemacht werden, zum Beispiel mit „750“. Das bedeutet, dass 750 von 1000 Anteilen reines Gold sind, also drei Viertel. Viele (Sammler-) Münzen haben 916,6 Promille oder sogar 999,9 Promille Reingold in sich. Der exakte Gehalt kann nur in einem Labor festgestellt werden.

Eigenschaften des Goldes

Außerdem ist Gold als Mineral anerkennt. Es hat eine Härte von 2,5 bis 3 und ist damit recht weich. Es hat die allgemein bekannte goldgelbe Farbe und auch eine solche Strichfarbe, wobei die anderen Mineralien fast alle eine weiße Strichfarbe aufweisen. Je nach Korngröße kann es nicht nur gelblich, sondern auch ocker und purpurviolett aussehen. Bei höherer Temperatur kann es seine Farbintensität verlieren und wird hellgelb glühend, bevor es zu schmelzen beginnt. Geschmolzen ist es zitronengelb mit einem leichten grünen Schimmer. Rötlich sieht es aus, wenn der Kupferanteil höher ist, was auch die Schmelztemperatur senkt und die Härte und Polierbarkeit steigert. Die Zugabe von Silber lässt es bis zu einer weißen Farbe verändert aussehen, wobei das Gold mit allen Beimischungen seinen Glanz behält.

Gold lässt sich plastisch verformen, weshalb auch die Herstellung von Blattgold möglich ist. (große Bedeutung in der Kunst) Chemisch wird es nur von Selensäure bzw. einem Gemisch von Salz-und Salpetersäure angegriffen. Außerdem können einige Huminsäuren das Gold lösen.

Wirkungen des Goldes

Wirkungen des Goldes für körperliche Heilung

In der Heilkunde wurde Gold seit Jahrtausenden verwendet. Allerdings war dies zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten. Heute haben Wissenschaftler aus Tschechien und Schweden bestätigt, was damals schon bekannt war. Chronische Entzündungen und Rheuma können mit Gold behandelt werden. Bei Zugabe organischer Goldverbindungen werden in den Immunzellen entzündungsfördernde Proteine blockiert.

Wirkungen auf Seele und Gefühl

Das Gold wird als Antidepressiva in der Heilsteintherapie eingesetzt. Unzufriedenheit und Minderwertigkeitskomplexe sollen damit verschwinden. Allerdings sagt man Gold auch nach, dass es zur Überheblichkeit führen kann oder habgierig macht.

Wirkungen für den reinen Geist

Der Besitz von Gold kann die Persönlichkeit stärken und verleiht Vitalität und Selbstbewusstsein. Deshalb wird auch der Heilstein/das Gold an sich, in dieser Hinsicht eingesetzt. Zudem soll das Edelmetall Treue und Liebe verstärken, und die Freude an der körperlichen Liebe erhöhen.

Gold soll im Zusammenhang mit dem Herz-und Halschakra angewendet werden. Außerdem funktionieren Meditationen mit Gold sehr gut, denn es sorgt für Wärme und öffnet für Neues. Allerdings sind Mediationen mit Gold weitaus seltener anzutreffen als solche mit den klassischen Heilsteinen. Hier kann eventuell eine Kombination zu größeren Erfolgen verhelfen.

Verwendungen des Goldes

Der größte Teil des Goldes wird zu Schmuck verarbeitet, wo es auch umgearbeitet, eingeschmolzen und neu verarbeitet werden kann; und rund 12 % gehen in die Industrie. Etwa 3 % liegen als Gold in den Tresoren.

Gold hat einen großen Wert als Schmuckmetall, das in seinem Wert und seinem Aussehen sehr beliebt und weit verbreitet ist. Dabei sind in Indien und Malaysia etc. große Goldmengen üblich, während hierzulande eine weniger auffällig Nutzung des Goldes als Schmuck üblich ist. Das ist regional verschieden, wobei aber fast überall auf der Welt Gold bekannt und gebräuchlich ist, wenn es um Schmuck und wertvolle Statussymbole (Königskronen etc.) geht. In manchen Gegenden ist das Tragen von Gold nur der gehobenen Klasse erlaubt.

Aber auch als Währung und Wertanlage ist das Gold üblich. Als Wertanlage ist es fast unübertroffen, denn unabhängig von Wertverlusten oder Währungsreformen behält das Gold immer seinen Wert.

Ebenfalls bekannt ist die Verwendung des Goldes in der Heilsteintherapie. Dabei wird ihm nachgesagt, dass es die Wirkung der Edelsteine verstärkt, wenn diese in Gold eingefasst sind. Außerdem soll Gold stark wirken, wenn es direkt am Körper getragen wird bzw. als Essenz getrunken wird.

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