Alternativmedizin

Heilsteine und Alternativmedizin im Profisport

Profisportler sind Tag für Tag hohe Belastungen ausgesetzt. Sie bleiben dauerhaft im Training und müssen zu Turnierzeiten Leistungen vollbringen, die dem Normalbürger absolut fernliegen. Leider ist die Verletzungsgefahr entsprechend hoch – und längere Ausfallzeiten schaden dem Team ebenso wie dem Geldbeutel. Also ist es wichtig, schnell wieder auf den Damm zu kommen und dafür alle sinnvollen Heilungsmöglichkeiten zu nutzen, die in Reichweite liegen. Heilsteine sind längst im Profisport angekommen, ebenso wie andere alternativmedizinische Verfahren, die dem Körper auf sanfte Weise dienen – oft auch zusätzlich zum schulmedizinischen Ansatz.

Kleine Wunden schnell behandeln mit Rhodonit oder Arnika

Rhodonit gehört sicherlich zu den Steinen, die Profisportler stets in greifbarer Nähe haben sollten. Es handelt sich um den Alleskönner unter den Wundheilsteinen, der sowohl auf Schürfwunden und Schnitte einwirkt als auch auf schmerzhafte Hämatome. Sein Bekanntheitsgrad ist entsprechend hoch, auch Menschen, die selten in Kontakt mit Heilsteinen kommen, wissen häufig über ihn Bescheid. Durch einen leichten Zellschock regt Rhodonit die Wundheilungskräfte des Körpers an, sodass kleinere Verletzungen sich innerhalb von wenigen Minuten wieder schließen können. Bei größeren Wunden benötigt natürlich auch dieser besondere Stein mehr Zeit, aber ihn unterstützend aufzulegen oder in Form von Edelsteinwasser aufzusprühen, wird auch in diesem Fall von Nutzen sein. In der Homöopathie erfüllen Arnica D 4 und Ruta D 4 einen sehr ähnlichen Zweck, wobei die letztgenannte Substanz speziell bei Quetschungen und Prellungen zum Einsatz gelangt.  

Der Obsidian als Blockadelöser bei größeren Verletzungen

In der Fußball Bundesliga fallen regelmäßig Leistungsträger aus. Ganz aktuell muss zum Beispiel der Titelfavorit FC Bayern München auf den Verteidiger Niklas Süle verzichten. Dieser hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und wird sicher nicht nur unter den Schmerzen leiden, sondern auch unter den massiven Trainings- und Turnierausfällen. Hätte er zum Zeitpunkt des Unfalls einen Obsidian auflegen lassen, wäre der Bewusstseins- und Zellschock durch diesen Stein wahrscheinlich gelindert worden. Denn Obsidian ist ein starker Blockadelöser, auf diese Weise lindert er Schmerzen und kurbelt die Wundheilung an. Es ist sinnvoll, den Heilstein zuerst in der Hand zu halten, zur Lösung des Bewusstseins. Erst danach kommt er direkt auf die Verletzung, um auch die betroffenen Körperzellen zu erreichen. Dabei sind die ersten besonders schmerzhaften fünf bis zehn Minuten von großer Bedeutung, im Anschluss ist ein Wechsel vom Obsidian zum Rhodonit sinnvoll.

Den Körper ins Gleichgewicht bringen durch Säure-Basen-Ausgleich

Das Deutsche Institut für Sporternährung e.V. berichtet auf seinen Seiten über den großen Einfluss des Säure-Basis-Haushalts auf die menschliche Gesundheit. Was vor nicht allzu langer Zeit noch als “Quatsch” angesehen wurde, hat längst die Ärzte und Trainer erreicht, die dabei mithelfen, Profisportler gesund und fit zu erhalten. In unserer modernen Welt besteht normalerweise eher ein Säureüberschuss, der Krankheiten begünstigt und teilweise auch die Wundheilung stören kann. Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag tragen dazu bei, den Stoffwechsel basisch auszutarieren, wobei das Gemüse deutlich in der Mehrheit sein sollte. Ungefähr 700 Gramm vitaminreiche Kost macht das insgesamt, die Sportler und Nicht-Sportler sich jeden Tag zuführen sollten. Der österreichische Profischwimmer Alexander Trampitsch bekennt sich außerdem dazu, basisches Duschgel zu verwenden und so dazu beitragen, dass sein Körper basisch ausgeglichen wird. Im Heilsteinbereich sind es die Phosphate, wie sie zum Beispiel der Türkis in sich birgt, die dabei helfen, den Säure-Basen-Haushalt auszutarieren. Außerdem bringen sie versteckte Kraftreserven zutage.

Schlecht heilende Wunden mit Mookait und Rhodonit versorgen

Schlecht heilende Wunden können äußerst ärgerlich sein. Sie bereiten nicht nur Sorgen und Schmerzen, sondern sie stehlen im Profisport auch ganz viel Zeit. In der Schulmedizin sind es die mit Pharmazeutika getränkten Pflaster und eventuell auch Infusionen, die dabei helfen, den Wundheilungsprozess anzustoßen. Unter den Heilsteinen hebt sich der Mookait hervor, denn er regt die Durchblutung an und entschlackt das Gewebe. Durch sein Einwirken verbessert sich die Blutgerinnung sowie die Energiebalance. Mookait lässt sich auch in Form von Edelsteinwasser einnehmen, viele tragen den Stein aber auch einfach an der Halskette. Der bereits erwähnte Rhodonit vervollständigt die Wundbehandlung, die Steine entfalten eine ergänzende Wirkung.

In der Ortholmolekularmedizin gelten auch Aminosäuren wie Taurin, Arginin und Glutamin als Heilungsbeschleuniger. Diese werden mehrmals täglich oral eingenommen. Ziemlich hartgesotten müssen Profisportler sein, die ihre offenen Verletzungen nach alter Manier mit sterilen Fliegenmaden behandeln lassen. Diese fressen nicht nur die Wundsekrete, sondern auch das absterbende Gewebe. Gesunde Bereiche bleiben unversehrt, und aufgrund der nicht mehr vorhandenen Nervenenden entstehen bei dieser Methode auch keine Schmerzen.

Mookait
Photo by Tjflex2, CC BY-NC-ND 2.0

Alternative Stimmen finden zunehmend Gehör

Bekannte Sportler wie Christiano Ronaldo, Angelique Kerber und Ironman Patrick Lange lassen sich selbstverständlich ausführlich von Experten beraten, wie sie Gesundheit und Fitness auf hohem Level halten können. Heutzutage finden dabei immer mehr auch alternative Stimmen Gehör, die nicht allein den Regeln der Schulmedizin folgen. In der Natur liegen erstaunliche Kräfte, die nicht ungenutzt bleiben sollten, ob nun im Profisport oder im normalen Alltag von sogenannten Durchschnittsmenschen. Denn wir alle sind es wert, ganzheitlich gesehen und behandelt zu werden, also aus dem vollen Potenzial schöpfen zu dürfen, das diese Erde uns gibt.