Helitrop – das mystische grüne Mineral

Der Name Helitrop begründet sich auf den griechischen Worten „Heliou“ und „Tropai“ für „Sonne“ sowie „Kehre“. Deshalb wird er auch manchmal Sonnenwendstein genannt. Ihm wird die Bedeutung beigemessen, eine Verbindung zwischen Menschen und Göttern herzustellen. Schon im alten Ägypten ist man sich der Bedeutung bewusst gewesen und hielt ihn für einen Schutzstein. Die Anwendungen, die heute genannt werden, beruhen zum großen Teil auf damaligen Erkenntnissen.

Fakten zum Helitrop 

  • Mineralogie: grüner Jaspis mit roten Punkten
  • Synonyme: Blutjaspis, Sonnenwender, Hildegardjaspis, Jesusstein, Xanthus, Märtyrerstein, Blutstein, Bloodstone (englisch)
  • Farbe: dunkelgrün
  • Härte: 7 nach der Mohsschen Skala von 1 bis 10
  • Fundorte: Indien, China, Australien, Brasilien, USA

Helitrop Edelsteine und -Schmuck

Nachfolgend konkrete Produkte mit oder aus Helitrop, die man bei verschiedenen Edelstein- oder Schmuckanbietern kaufen kann. Angeboten werden zum Beispiel Helitrop Ringe, Helitrop Ketten und Kettenanhänger, Helitrop Armbänder, Ohrstecker und natürlich auch Helitrop Rohsteine und Trommelsteine.

Achtung: Sämtliche hier dargestellten Helitrop Produkte werden von externen Anbietern angeboten. Alle hier erwähnten, überlieferten etwaigen (Heil-)Wirkungen sind nicht wissenschaftlich belegt und stehen in keinerlei Zusammenhang mit den hier dargestellten Produkten!

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Das Vorkommen des Helitropen

Helitropen kommen in Australien und China vor, aber auch in Brasilien, Indien und den USA. Die Insel Rum in Schottland kann ebenfalls auf ein Vorkommen verweisen. Dort wird der Stein Bloodstone genannt und in der Feuersteinindustrie verwendet. Insgesamt ist der Stein recht häufig auf der Welt anzutreffen. Aus diesem Grund wird der Stein auch oft synonym mit Bloodstone verwendet.

Entstehung des Helitropen

Das Quarz bildet sich durch Austrocknen von Kieselsäurelösung, in der Eisenoxide eingeschlossen werden. Diese sind nach der kompletten Trocknung als rote Punkte sichtbar.

Eigenschaften des Helitropen

Der Stein ist grün in verschiedenen Abstufungen. Die meisten haben rote Einsprenkelungen, die verschiedene Intensitäten haben können. Sie geben dem Stein ein besonderes und schönes Aussehen, vor allem, wenn diese von einem leuchtenden Rot sind. Diese werden durch Eisenoxid verursacht. Helitropen werden in Form massiger undurchsichtiger Aggregate gefunden. Sein Glanz ähnelt dem von Wachs. Er besitzt eine Härte von 6,5 bis 7 auf der Skala bis 10. Die Dichte beträgt 2,58 bis 2,7; außerdem ist er nicht spaltbar.

Wirkungen des Helitropen

Wichtig: Die nachfolgenden Ausführungen sind weder wissenschaftlich noch medizinisch bestätigt, denn sie beruhen nur auf Überlieferungen und Erfahrungen von Anwendern. Sie stehen explizit in keinerlei Zusammenhang mit etwaigen Werbeangeboten auf dieser Seite.

Wirkungen des Helitrops als Heilstein

Bei Herz-und Herzrhythmusstörungen soll er helfen, sowie die Bluterneuerung anregen. Dazu steigert er die Abwehrkräfte und lindert die Beschwerden, die durch Krampfadern auftreten. Liegen Eisenmangel oder Ischiasschmerzen vor, hilft der Helitrop ebenfalls. Begünstigend soll er wirken auf Blase und Niere, Galle und Stoffwechsel. Die Reinigung der inneren Organe soll durch den Stein erfolgen, wie Milz, Leber und Nieren. Der Stein führt Verbesserungen herbei bei Seitenstechen, Tinnitus, Gicht und Wadenkrämpfen. Außerdem kann er bei Anfälligkeit gegen diese Beschwerden vorbeugend getragen werden.

Wirkungen auf Seele und Gefühl

Dem Stein wird nachgesagt, dass er gegen Aggressivität und Gereiztheit hilft, sowie neue Lebensfreude bringt. Auch kann er vor Albträumen und unruhigem Schlaf bewahren. Laut Hildegard von Bingen hilft er gegen Zerstreutheit und Unbeständigkeit sowie geistige Angriffe.

Vor allem Widder-Geborene bekommen vom Helitrop Kraft und Ausdauer zugesprochen. Auch dem Krebs kann der Stein helfen, weil er dessen Vertrauen stärkt. Fische und Waage können mit dem Stein ebenfalls besonders gut zurechtkommen. Der Helitrop Heilstein sorgt für Vitalität und Heiterkeit, sowie unterstützt die Ausgeglichenheit. Außerdem soll er verantwortlich für jugendliches Aussehen sein. Er muntert Müde auf und wirkt beruhigend. Große Nervosität lässt sich damit mindern. Deshalb wird er auch gern getragen, wenn Aussprachen oder Prüfungen anstehen. Der Helitrop gilt als Schutzstein gegen Erd-und Wasserstrahlungen; dies wurde schon vor Jahrhunderten entdeckt.

Wirkungen für den reinen Geist

Die Legende besagt, dass die roten Einschlüsse des Steins früher für Blutstropfen Christi gehalten wurden. Daher stammt die Annahme, dass der Stein große Wirkung für Gläubige haben könne. Der Helitrop sorgt für zudem für geistige Konzentration. Er gibt Kraft und verbessert die Wahrnehmung, was insgesamt zu einem besseren Lebensgefühl verhilft. Schlechte Energien hält der Stein fern, wenn man ihn bei der Entbindung oder/und im Wochenbett in der Hand hält. Eine aus diesem Stein geformte Bohne ins Ohr gesteckt, kann auf dortige Störungen einwirken. Dabei ist zu beachten, dass diese Anwendung nicht für Kinder geeignet ist und vor allem von diesen nicht allein durchgeführt werden sollte. Dies ist eher bei Tinnitus und ähnlichen Ohrgeräuschen eine Hilfe, und sollte entsprechend von Erwachsenen angewendet werden.

Der Stein wirkt besonders gut auf das Herzchakra, aber auch auf das Solarplexus Chakra. Meditationen werden in ihrer Wirkung durch diesen Stein verstärkt. Daher sollte er dabei vorzugsweise angewendet werden.

In Steinkreisen wird der Helitrop leider nur selten verwendet. Dabei könnte er hervorragend mit anderen Steinen kombiniert und dort eingesetzt werden.

Verwendungen des Helitropen

Vor allem die schottischen Funde werden in der Feuersteinindustrie benutzt. Wegen der besonderen Farbe ist der Stein allerdings in der Schmuckherstellung sehr begehrt. Besonders in Gemmen findet er vielfach Verwendung. Wird der Helitrop als Stein ohne Verarbeitung bei sich getragen, sollte er dennoch ein Trommelstein sein, da die Kanten des völlig unbearbeiteten Originals messerscharf sind.

Als Heilstein wird er unter das Kopfkissen gelegt. Außerdem gehen die heilsamen Kräfte auf denjenigen über, der den Stein als Schmuck trägt. Der Stein kann auf alle Körperstellen aufgelegt werden. Dies sollte bei Beschwerden so bald als möglich geschehen. Das mit ihm hergestellte Heilwasser und der Tee, der damit aufgebrüht wird, helfen übrigens auch.

Um die Leuchtkraft der roten „Flecken“ zu erhalten, sollte der Stein nicht zu lange intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Wer einen Ring mit einem solchen Stein besitzt, nimmt diesen besser ab, ehe er mit Reinigungsmitteln hantiert.

Video zum Helitrop

Quellen:

  • Heilsteine, Michael Gienger, Neue Erde Verlag 2003, Seite 46
  • Lexikon der Heilsteine, Gisela Schreiber, Econ Ullstein List Verlag GmbH & Co. KG München, Seite 62-63
  • Taschenlexikon der Heilsteine, Werner Kühni und Walter von Holst, AT Verlag, Seiten 80
  • Das große Lexikon der Heilsteine, Düfte und Kräuter, Methusalem Verlags-Gesellschaft mbH, Seiten 141-143