Die Bedeutung des Jades ist schon vor Jahrtausenden groß gewesen, denn in China galt der Schmuckstein schon damals als Kultobjekt. Doch auch in Europa sind schon früh diese Steine verarbeitet worden. Nachdem er danach etwas in Vergessenheit geraten war, kam er Ende des 19. Jahrhunderts wieder vermehrt in Europa vor, vor allem bei der Verwendung als Schmuck. Die Hippies der 70er entdeckten ihn für sich als esoterischen Stein.

Der Name soll aus dem Spanischen kommen und so etwas wie Lenden-bzw. Nierenstein bedeuten. Dort wurde das Wort „piedra de ijada“ gebraucht, welches im Französischen später fälschlicherweise zu „le jade“ umgebildet wurde.

Es gibt verschiedene Jade-Varietäten, die besonders teuer sind. So zum Beispiel der „Imperial-Jade“, der auch unter dem Namen „Kaiser-Jade“ bekannt ist, und durch Beimengungen von Chrom dunkler grün gefärbt ist und durchscheinendere Kanten hat. Er kommt aus Myanmar.

Synonyme für Jade

Jadeit, Serpentin

Das Vorkommen des Jades

Reiche Fundorte sind nicht nur auf bergmännische Tätigkeiten angewiesen; hier kommen sie mit Flüssen aus dem Gestein und brauchen im Geröll nur aufgesammelt werden.

Das Hauptvorkommen liegt in Kalifornien, wo zwischen Santa Maria und Santa Barbara auch Kristalle zu finden sind. Auch Burma und Kanada sind Jade-Fundstätten, Schlesien, Japan und Mexiko, Neuguinea und Neuseeland, Italien und Indonesien. Die meisten in China verarbeiteten Jade kamen bis zum 18. Jahrhundert aus dem Baikalsee, wo Jade im Wasser angespült wurde. Jade von geringerem Wert wird auch in Griechenland und Südafrika gefunden. Praktisch kommt Jade allerdings auf allen Erdteilen vor. Warum er gerade in der asiatischen Kultur so großes Ansehen genoss, ist ungeklärt. Allerdings ist die Häufigkeit des Jades insgesamt eher gering.

Entstehung des Jades

Jadeit und Nephrit (beide sind im Jade beinhaltet) entstehen unter großer Hitze und unter Druck in der Erdkruste. Sie sind die Folge metamorpher Umbildungen. Schon in der Altsteinzeit wurden Jadegegenstände hergestellt, wie die Ausgrabungen und Forschungen belegen. Die grüne Farbe bekommt der Stein während seiner Entstehung durch die Beimengung von Chrom. Sollte Mangan beteiligt sein, wird der Jade eher violett.

Eigenschaften des Jades

Der Jade ist hell- bis dunkelgrün und bildet keine Kristalle, die man mit dem bloßen Auge erkennen könnte. Seine Transparenz ist verschieden – sie kann von durchsichtig bis zu undurchsichtig reichen. Der eigentlich als grün bekannte Stein kann in Ausnahmen lila, schwarz oder rötlich- brau daherkommen. Auch weiße und gelbe Exemplare sind bekannt. Der Glanz des Steines ist glas- bis fettartig. Jade ist widerstandsfähig und zäh; er lässt sich schleifen, wobei er danach poliert werden muss. So erhält er einen Glanz, der an einen Spiegel erinnert. In einigen asiatischen Gegenden wie Hongkong oder Peking hat die Jadeschleiferei eine besondere Bedeutung. Allerdings ist der Stein hitzempfindlich. Er gilt als weitestgehend säurebeständig; muss aber vor dauerhafter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Der Bruch eines Jades ist uneben, da er spröde ist; dafür ist er gut spaltbar. Die Dichte des Materials liegt zwischen 3,2 und 3,4; seine Härte im oberen mittleren Bereich zwischen 6,5 und 7.

Wirkungen des Jades

Wirkungen des Jades als Heilstein

Jade wird nachgesagt, dass er die Nierentätigkeit anregen kann. Er wirkt stärkend auf Kreislauf und Herz und soll den Organismus entgiften. Erkrankungen der inneren Organe werden mit dem Heilstein Jade begünstigend bedacht, wobei der Stein das gesamte Immunsystem stärkt. Der körpereigene Stoffwechsel wird angeregt. Dem Jade wird eine ganz besondere Ausstrahlung aber auch Anziehungskraft zugesprochen.

Wirkungen auf Seele und Gefühl

Der Jade soll die Nerven beruhigen und hilft gegen Antriebslosigkeit. Auch baut er Vorurteile ab und fördert die Tatkraft. Der Jade wird Stein der Liebe und Harmonie genannt, er schenkt Lebenslust und Freude. Der Stein ist den Krebsgeborenen zugehörig und der Waage sowie den Fischen, kann aber auch von Jungfrau und Wassermann genutzt werden. Gleichgewicht in Seele und Gefühl – das verspricht der Jade-Heilstein. Zudem kann der Stein helfen, das Talent zur Traumdeutung auszubauen.

Wirkungen für den reinen Geist

Jade kann für alle Chakras eingesetzt werden und kann vor allem auf dem Sexualchakra wirksam helfen gegen Unlust und Unfruchtbarkeit. Wird der Jade zur Meditation eingesetzt, wirkt dies positiv auf die Sexualität.

Verwendungen des Jades

Die hauptsächliche Verwendung des Jade ist als Schmuck. Meist werden Kugeln, Zylinder oder Scheiben geschliffen und dann zu Ketten und Co zusammengesetzt. Doch auch in der Medizin wird er verwendet und in der Esoterik. Zwar ist er zu schwer zu bearbeiten, als das man Werkzeuge etc. daraus hätte machen können, aber vereinzelt wurden Waffe und Werkzeuge – wohl eher zur künstlerischen Verwendung- daraus hergestellt. Jade-Figuren sind wertvolle Kunst, die meist auch recht alt ist.

Der Jade war vor allem in der chinesischen Kultur von hohem Ansehen und Wert, wobei der smaragdgrüne Jade für wertvoller als Gold angesehen wurde.

Wird der Jade als Heilstein angewendet, kann er beispielsweise 20 Minuten vor dem Einschlafen auf die Stirn gelegt werden. Außerdem kann auch mit diesem Edelstein Heilwasser hergestellt werden, welches man am besten auf  nüchternen Magen trinkt. Auch kann der Stein einfach auf die nackte Haut aufgelegt werden, an Körperstellen, die Probleme machen.

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