Der Mondstein ist eine Varietät des Orthoklas und somit ein Feldspat. Man geht heute davon aus, dass er seinen Namen wegen des Aussehens erhielt. Der Stein schimmert wie Mondlicht, was seinen besonderen Reiz ausmacht. Er hat „lediglich“ eine Bedeutung als Schmuckstein und eine Wirkung auf bestimmte Menschen, sodass er als Heilstein gilt.


Synonyme für den Mondstein

Hecatolith, Wolfsauge, Ceylon-Opal, Selenitis

Das Vorkommen des Mondsteins

Vor allem in Sri Lanka ist der Mondstein bekannt. Doch er wird auch in Australien gefunden, Madagaskar und Myanmar, Indien und Brasilien sowie Tansania und Österreich. Auch in den USA gibt es einige Fundstellen, wie North Carolina oder Cambria. Meist kommt er in Form massiger Aggregate vor, denn er bildet keine Kristalle. Insgesamt ist sein Vorkommen häufig, allerdings nicht auf der ganzen Welt.

Entstehung des Mondsteins

Die Abkühlung von Gesteinsmassen wird als Ursprung des Mondsteins gesehen. Weiterhin geht man davon aus, dass sich durch Verwitterung kryptoperthitische Entmischungen gebildet haben. Er bildet sich vorwiegend in Gesteinshohlräumen. Bei den Mondsteinen werden die dunklen höher bewertet als die hellen. Vor allem kräftige Blautöne werden gern verarbeitet.

Eigenschaften des Mondsteins

Sein Aussehen ist wohl seine herausragendste Eigenschaft, denn der Mondstein schimmert bläulich-weiß, wenn er bewegt wird. Die Steine sind milchig-weiß bis transparent und strahlen einen leicht bläulichen Glanz aus. Wolkenartige Licht-und Schattenspiele kommen ebenso vor, wie ein Grundton, der ins Orangene spielt. Die Härte des Steins beträgt 6 bis 6,5 auf der 10 Punkte umfassenden Skala. Die Dichte wird mit 2,56 bis 2,59 angegeben, wobei die Spaltbarkeit relativ gut ist. Die Strichfarbe ist weiß; die Transparenz des Mondsteines wird mit durchsichtig bis durchscheinend angegeben. Er glänzt wie Glas oder Perlmutt, was seinen besonderen Reiz ausmacht, und ihn als Schmuckstein prädestiniert.

Wirkungen des Mondsteines

Wirkungen des Mondsteines als Heilstein

Er gilt als geeignet, um Kopfschmerzen zu besiegen und auch bei Frauenleiden wie Zyklusproblemen soll er helfen. Überhaupt wird der Mondstein als Stein der Frauen bezeichnet, weil der wohl auf diese bzw. ihre körperlichen Beschwerden eine ganz besondere Wirkung haben kann. Wer mondsüchtig ist, also schlafwandelt, ist mit dem Stein gut beraten. Er sollte ihn eine ganze Mondphase lang unter das Kopfkissen stecken, und er wird merken, dass die Mondsucht nachlässt. Der Mondstein wirkt auf die Haut, sodass vor allem durch Hormone ausgelöste Hautkrankheiten verschwinden, wie Akne, fettige Haut oder Warzen. Außerdem stärkt der Stein die Knochen und harmonisiert das Hormonsystem, hilft bei allen Erkrankungen des Unterleibs und wirkt bei Stoffwechselerkrankungen, Diabetes, Durchblutungsstörungen und Adipositas. Zudem soll er noch vor Ausbruch dieser Krankheiten für eine gute Vorsorge ideal sein.

Wirkungen auf Seele und Gefühl

Dem Mondstein wird die Eigenschaft zugesprochen, die Psyche stärken zu können. Diejenigen, die den Mondstein lieben, sind eher träumerischer Natur, Sie folgen gern ihren Stimmungen. Außerdem bewirkt der Stein, dass die Besitzer gern zuhören und aufmerksam gegenüber ihren Mitmenschen sind. Insgesamt ist der Mondstein also etwas für feinfühlige und sensible Menschen. Für den Schütze-Geborenen ist der Stein von elementarer Bedeutung. Auch der Fisch kann sehr gut von dem Stein profitieren. Zudem werden dem Mondstein Krebs, Waage und Skorpion zugeordnet. Er stärkt die Intuition und sorgt für intensivere Gefühle. Dem Mondstein wird nachgesagt, dass er besonders gut bei Frauen funktioniert – er würde ihnen Lebenskraft und Heiterkeit vermitteln.

Wirkungen für den reinen Geist

Der Mondstein soll dafür sorgen können, dass man weniger ängstlich ist. Er wirkt auf Kronen-und Halschakra. Er fördert das Erinnern an Träume, sodass sie uns helfen können, im Alltag Probleme zu überwinden und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Außerdem kann er Eigenschaften wie Mut und Einfühlungsvermögen fördern, Intuition und Kreativität bekräftigen und zu innerer Ruhe führen. Zudem ist er eine große Hilfe bei übermäßigem Stress, Unausgeglichenheit und Unlust.

Verwendungen des Mondsteines

Der Mondstein wird zu Schmucksteinen verarbeitet; zumeist erfolgt der Schliff als Cabochon. Denn dadurch wird der Glanz besonders hervorgehoben. Zuweilen tritt nach der Bearbeitung ein sogenannter Katzenaugen-Effekt auf. Allerdings ist der Mondstein druckempfindlich, so dass eine gewisse Vorsicht geboten ist. Er wird zu Medaillons und Ketten, Armbändern und Ringen sowie Ohrringen verarbeitet. Da er recht unterschiedlich aussehen kann, sollte man Schmuckstücke, die zusammenpassen sollen, möglichst zur gleichen Zeit anfertigen lassen, und dafür ähnliche Steine aussuchen.

Bei der Anwendung als Heilstein kann er auf Herz und Stirn gelegt werden. Außerdem kann es helfen, den Mondstein in Form von Schmuck zu tragen oder Edelsteinwasser zu trinken. Dieses lässt sich aus dem Mondstein leicht herstellen, wenn er eingelegt oder gekocht wird. Am besten nimmt man dieses auf nüchternen Magen zu sich, weil es dann seine Kräfte am besten entfalten kann.

Manche Anwender schwören darauf, den Stein in der Hosentasche zu tragen, damit er nahe am Körper ist. Dazu kann man am Besten gerundete Trommelsteine benutzen, die keine Verletzungsgefahr bergen. Insgesamt sollte man den Mondstein für eine längere Zeit tragen, egal in welcher Form. Denn nur so kann er seine heilsamen Kräfte für den Menschen mobilisieren und übertragen.

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