Der Epidot

Seinen Namen hat der Epidot aus dem Griechischen. Epidot lässt sich von dem griechischen Wort „epiddosis“ ableiten, was so viel bedeutet wie „Zugabe“ oder „zusammenwachsen“. Ursprünglich gibg man nämlich davon aus, dass es sich bei dem Epidot um einen aus mehreren Mineralien zusammengesetzten Stein handelt. Es hat einige Zeit gedauert, bis man den Epidot um 1800 als eigenständiges Mineral anerkannt hat. Sein Name erhielt er letztendlich, da er als „Zugabe“ zu den bereits entdeckten Mineralien dazugekommen ist.

Synonyme

Unakit, Escherit, Pistazit, Achmatit, Arendalit, Beusit, Puschkinit, Blumenjaspis

Das Vorkommen des Epidot

Der Epidot wird weltweit gefunden. Abgebaut wird er jedoch nicht überall, da es aus wirtschaftlichen oder sonstigen Gründen nicht überall sinnvoll ist. Vorwiegend wird er in Österreich, Madagaskar, Norwegen, den USA, Mexiko, Pakistan, Tschechien und Südafrika abgebaut. Je nach Abbauort kann die Farbigkeit variieren. Das liegt an den unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten der verschiedenen Abbaugebiete.

Entstehung des Epidots

Der Epidot gehört zur Mineralklasse der Silikate. Er bildet sich häufig in magmatischen Steinen. Auch in Marmor ist er häufiger zu finden. Des Weiteren tritt er in Hydrothhermaladern auf, wo er als Zersetzungsprodukt anderer Silikatmineralien zu finden ist.

Das Kristallsystem des Epidots ist monoklin. Er bildet in der Regel prismatische Kristalle aus, die eine Länge von bis zu 35 cm erreichen können. Sie können sowohl parallel, als auch gestreckt oder gestreift sein.

Eigenschaften des Epidots

Der Epidot zählt mit einer Dichte von ca. 3,4 gehört er zu den mittelharten bis harten Steinen. Was seine Farbigkeit betrifft, so bringt er Farbnuancen zwischen dunkelgrün bis gelbbraun hervor. Üblicherweise ist er grün und erinnert mit seiner Farbe an Pistazien und Oliven. Kommen gelbe, braune oder rötliche Nuancen dazu, so treten diese nicht einzeln auf, sondern durchsetzen das Grün und erzeugen eigenwillige Mischformen. Auch wenn der Stein recht hübsch anzusehen ist, wird er recht selten als Schmuckstein verwendet. Dies liegt daran, dass er sich nur schwer bearbeiten lässt.

Wirkungen des Epidots

Wirkungen des Epidots als Heilstein

Gerne wird der Epidot bei allen möglichen Beschwerden mit den Atemwegen. Menschen, die in der Stadt wohne und über längere Zeit unreine und staubige Luft einatmen, sind besonders gefährdet, im Laufe der Zeit Atemprobleme zu entwickeln. Krankhaft chronische und allergische Veränderungen der Lunge und der Bronchen können die Folge sein.

Hier kann der Epidot als Heilstein fungieren. Er fördert das Abhusten von Verunreinigungen, die sich im Inneren ansammeln. Außerdem kräftigt er die Atmung und beugt Vergiftungen vor, die durch Lungenabsonderungen in den Blutkreislauf gelangen können. Besonders Rauchern ist die Heilkraft des Epidot zu empfehlen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Der Stein soll dabei helfen, die Abgewöhnungsphase zu verkürzen.

Mithilfe des Epidots soll auch die Kondition verbessert und das Immunsystem gestärkt werden. Nach körperlicher Überanstrengung kann er bei der Regeneration des Körpers helfen und durch die Unterstützung der Leber und der Gallenproduktion wirkt er sich positiv auf den Verdauungsprozess aus.

Wirkungen auf Seele und Gefühl

Auch auf der Gefühlsebene kann der Epidot seine Wirkung entfalten. Er hat dabei sogar erstaunliche Wirkungen auf bereits zurückliegende Ereignisse. Haben sich Probleme im Laufe des Lebens verfestigt, die auf eine falsche Erziehung in der Kindheit zurückgehen, soll er diese beschwichtigen können. Auch schlechte sexuelle Erfahrungen aus der Vergangenheit soll er helfen, zu überwinden und für eine bessere Balance zu sorgen.

Seinem Träger hilft der Epidot, sich in der Gesellschaft gut einzugliedern und ein harmonisches Miteinander zu ermöglichen.

Wirkungen auf den reinen Geist

Menschen, die unter Trauer und Kummer leiden, können Hilfe vom Epidot erwarten. Er hilft dabei, Fehlschläge besser hinzunehmen und schafft Linderung bei Selbstmittleid und Einsamkeit.

Verwendung des Epidots

Da sich der Epidot vollkommen spalten lässt, ist er als Schmuckstein nur bedingt zu gebrauchen. Er lässt sich nur sehr schwer verarbeiten.

Als Heilstein wird er in der Regel am Körper getragen. Um seine geistige Wirkung zu entfalten, wird empfohlen, ihn aufzulegen. Geeignete Stellen sind die Stirn und der Solarplexus. Auch zur Meditation eignet sich der Epidot.

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Natalie Berger
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