Der Larimar ist eine noch relativ junge Entdeckung – denn er wurde 1974 erstmals in der Dominikanischen Republik entdeckt. Daher ist auch die Namensgebung genaustens überliefert, den ein Sachverständiger, Miguel Mendez, der mit dem Stein befasst war, benannte ihn nach seiner Tochter Larissa und wegen der blauen Farbe „mar“, was gleichbedeutend mit Meer ist. Der Larimar erlangte Bedeutung als Schmuckstein und ist zu einer Art Wahrzeichen der Dominikanischen Republik geworden.


Synonyme für Larimar

Atlantisstein, Wassersteine, Travelina

Das Vorkommen des Larimars

Der Stein ist selten und konnte bislang nur in der Dominikanischen Republik sowie in der Nähe von Soave in Italien gefunden werden.

Entstehung des Larimars

Die Varietät des Pektoliths bildet sich in Basalt auf hydrothermale Art. Die Farbe bekommt er durch Vanadium. Es handelt sich – wissenschaftlich betrachtet- um ein Kalzium-Kupfer-Magnesium-Silikat, auch wenn es nachweislich Exemplare ohne Kupfer gibt.

Eigenschaften des Larimars

Der Stein ist durchscheinend bis undurchsichtig. Er kommt im Prinzip immer blau daher, wobei dieses sehr variieren kann. Von hell-bis dunkelblau, türkis bis zu grünlichen und weißen, rosa und gelblichen Abwandlungen. Aufgrund seines besonderen Aussehens, das mitunter als blau-weiß „wolkig“ beschrieben wird, wurde er zu einem beliebten Schmuckstein. Sein Glanz ist seidig und glasartig. Seine Härte wird mit 6 angegeben. Sein Vorkommen ist stets dicht und fein in Form eines Aggregats.

Wirkungen des Larimars

Wirkungen des Larimars als Heilstein

Dem Stein wird eine Wirkung auf das Gehirn nachgesagt. Auch soll er gute Energien an unser Skelett weitergeben. So schützt er die Gelenke und gibt ihnen Halt. Er soll sogar Knochenbrüche fernhalten können. Zudem lockert er Krämpfe und Muskelverspannungen und wirkt positiv bei Hexenschuss. Der Larimar wirkt insgesamt auflockernd und lindert Schmerzen, die mit den Knochen in Verbindung stehen. Außerdem kann der Stein, wird er dauerhaft getragen, Allergien mildern.

Wirkungen auf Seele und Gefühl

Der Larimar wurde in die Heilsteine aufgenommen, da er den geistigen Horizont zu erweitern vermag. Somit kann der Träger zu neuen Sichtweisen gelangen und sich von eingefahrenen Denkmustern lösten. Dadurch kommt es zu einer Selbstverwirklichung, die innere Ruhe schenkt. Der Larimar wird zudem als Schutzstein vor negativen Energien benutzt. Er soll außerdem seelische und körperliche Blockaden lösen und wirkt insgesamt ausgleichend.

Wirkungen für den reinen Geist

Dem Larimar wird eine besondere Bedeutung für das Herzchakra nachgesagt. Außerdem wird er dem Hals und der Stirn zugeordnet. Er ist für Meditationen hervorragend geeignet und steigert dabei das Selbstbewusstsein. Wichtiges Tierkreiszeichen für den Stein ist der Löwe, dem er hilft, sich neu zu orientieren. Doch auch Krebs, Skorpion und Fische können von dem Stein profitieren.

Verwendungen des Larimars

Damit der Larimar als Heilstein wirken kann, sollte er auf die betroffenen Körperstellen aufgelegt werden. Besonders gut eignet er sich für die Reflexionsmassage. Außerdem kann Edelsteinwasser daraus hergestellt werden, durch Einlegen oder kochen des Steines. Dieses sollte nüchtern getrunken werden. Außerdem wirkt er, wenn er am Körper getragen wird, beispielsweise in der Hosentasche.

Seit Anfang der 80er Jahre wird der Larimar als Schmuckstein genutzt. Sein „wolkiges“ Aussehen in Blau-weiß kommt am besten zur Geltung, wenn er im Cacochon-Schliff veredelt wird. Als Schmuck ist der Stein heute ein beliebtes Urlaubssouvenir für Gäste der Dominikanischen Republik. Doch Vorsicht! Der rohe, ungeschliffene Stein darf das Land nicht verlassen, das ist ausdrücklich verboten und wird strengstens bestraft.

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