Der Name des Malachits stammt aus dem Griechischen und geht auf das griechische Wort der Malve zurück. Die Farbe der Malve erinnert an das Grün des Malachits, was ihm zu seinem Namen verhalf. Im Altertum hat der Malachit den Ägyptern Zuversicht und Hoffnung geschenkt. Er sollte einer Partnerschaft Glück bringen und für Harmonie sorgen. Die Griechen glaubten an seine Wirkung, vor Blitzschlägen zu schützen und Glück und Gesundheit zu spenden. Und in Königshäusern hat man den Stein den Säuglingen zum Tragen gegeben, um sie von Geburt an vor Krankheiten zu schützen.

In der altertümlichen Kosmetik war er von großer Bedeutung. Er wurde zu Pulver vermahlen uns unter anderem als Lidschatten verwendet. Auch in medizinischer Hinsicht war er von Belang. Plinius sagte einst, der Malachit vermengt mit Wachs und Öl, können Wunden reinigen und sie austrocknen. Vermengt man Malachit mit Honig, würde er gegen Diphterie und Atemnot wirken.


Das Vorkommen des Malachits

Die Fundorte des Malachits sind fast auf der ganzen Welt verbreitet. Zu den größeren Fundgebieten zählen Australien, Afghanistan, China, Rumänien, Spanien, Marokko, Mongolei, Deutschland, Brasilien, Frankreich, Namibia, Spanien und die USA. Mit das größte Vorkommen findet sich allerdings in Zaire.

Entstehung des Malachits

Beim Malachit handelt es sich um ein Kupferkarbonat, ein Mineral aus der Klasse der Carbonate und Nitrate. In der Oxidationszone von Kupferlagerstätten entsteht der Malachit aus Verwitterungsprozessen. Er tritt häufig in Gemeinschaft mit dem Azurit auf. Aber auch andere Mineralien befinden sich in oft in seiner Gesellschaft.

Eigenschaften des Malachits

Bezeichnend für den Malachit ist seine markante grüne Farbe. Es gibt ihn in Nuancen von gelbgrün bis dunkelgrün. Dabei ist er stets mehrfarbig und je nach Lichteinfall, kann er seine Erscheinung ändern. Er hat eine Dichte von 3,6 – 4,05 g/cm³ und eine Moshärte von 3,5 – 4, was es schwierig macht, ihn zu bearbeiten, das er leicht brechen kann. Sein Kupfergehalt liegt bei ca. 57 Prozent.

Man sollte ihn nicht zu lange in der Sonne liegen lassen, da er im Sonnenlicht an Farbigkeit verliert und erblasst. Ebenso wenig mag der Malachit Wasser. Es nimmt ihm den Glanz und kann sogar zu einer Farbveränderung führen.

Der Malachit wurde außerdem als „giftige Substanz“ eingestuft, weshalb man ihn ausschließlich zur äußeren Anwendung nutzen sollte. Man sollte ihn weder mahlen, noch für Edelsteinwasser verwenden, da er seine Giftstoffe ans Wasser abgibt. Bein innerlicher Anwendung kann es zu Symptomen, ähnlich einer Leukämie kommen, da das Blut vergiftet wird.

Wirkungen des Malachits

Wirkungen des Malachits als Heilstein

Um Nutzen aus der Wirkung des Malachits zu ziehen, sollte man ausschließlich auf äußere Anwendungen setzen. So soll er Stein helfen zu entkrampfen, Entzündungen einzudämmen und entgiften. Dazu wird der Stein einfach auf die betroffene Stelle aufgelegt. Er wirkt sich positiv auf Frauenbeschwerden auf und lindert Schmerzen während der Schwangerschaft.

Wirkungen für Seele und Gefühle

Auf der Gefühlsebene wirkt er verstärkt auf die Auffassungsgabe und die Vorstellungskraft. So soll er Gefühle, die sich im Verborgenen befinden, wieder zum Vorschein bringen. Und im Umgang mit traumatischen Ereignissen kann er helfen, diese zu verarbeiten. Außerdem lässt er ungesunde Lebensweise erkennen und hilft, diese zu ändern und Probleme zu bewältigen.

Wirkungen für den Geist

Tragen Frauen den Malachit als Schmuckstein, lässt er seine Trägerin geheimnisvoll und faszinierend wirken.

Verwendung des Malachits

Der Malachit wird ausschließlich für die äußere Anwendung empfohlen. Dazu wird er entweder als Schmuckstein am Körper getragen, oder auf diverse Körperstellen aufgelegt.

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